Kundenorientierung aus Prinzip
OHST versteht sich als Kompetenzzentrum im Bereich Endoprothetik. Wir unterstützen Hersteller und Distributoren – von der Entwicklung über die Produktion bis hin zur Logistik. Kostengünstige OEM-Produkte, in vielen Jahren Klinikalltag bewährt, runden für viele unserer Kunden das Angebotsspektrum ab.
Unser kontinuierliches Wachstum verbunden mit konstanter Marktnähe und intensiver technischer Weiterentwicklung machten uns zu einem der führenden Anbieter in Europa.
Die Grundlage für unseren Erfolg ist:
- der kontinuierliche Dialog mit unseren Kunden
- die hohe Motivation und Kompetenz unserer Mitarbeiter
- die langjährige Erfahrung in komplexen Technologien
- das einschlägige Know-how in allen Bereichen der Implantattechnik.
Als echte Partner teilen wir nicht nur die Früchte der gemeinsamen Arbeit, sondern auch Risiko und Verantwortung.
Präzision ist menschlich
Die Qualität unserer Produkte verdanken wir vor allem dem Forschergeist, dem Fachwissen und dem Engagement unserer Mitarbeiter. In unserer Entwicklung tüfteln Ingenieure und technische Zeichner an immer besseren Systemen, Produktdesigner geben den Prototypen den exakten Schliff, an der Werkbank sorgen geschickte Mechaniker dafür, dass alles genau passt. Aber nur wenn alle und schließlich auch die strenge Endkontrolle zufrieden sind, gehen die Produkte an unsere Kunden.
Jeder unserer Mitarbeiter ist eine Fachkraft für sich. Deshalb setzt OHST auf einen hohen Ausbildungsstand und eine gründliche Einarbeitung. Nachwuchs bilden wir selbst aus.
Aber dabei bleiben wir nicht stehen. Fachwissen veraltet in immer kürzeren Zyklen. Deshalb setzen wir auf kontinuierliche Weiterbildung.
Fakten
| Gründung | 1937 von Willi Ohst |
| Ort | Rathenow, Brandenburg |
| Vorstand | Norbert Ohst (Vors.) Stephan Dunke (Markt) |
| Produkte | zementfreie und zementierte Implantatsysteme Instrumente |
| Dienstleistungen | Entwicklung, Zulassung, Prototyping, Fertigung, Sterilverpackung, Logistik |
| Kunden | Distributoren und Hersteller von orthopädischen Gelenkimplantaten |
| Mitarbeiter | 170 |
| Geschäftsvolumen (2010) | 18.000 Hüftgelenke 16.000 Kniegelenke |
Historie |
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| 1937 | Willi Ohst gründet einen Handwerkerbetrieb und fertigt Werkzeugvorrichtungen für die optische Industrie in Rathenow. |
| 1947 | Durch den Tod des Vaters übernimmt Wolfgang Ohst im Alter von nur 19 Jahren den väterlichen Betrieb. Der Werkzeugmacher dehnt die Produktion rasch aus: Prüfgeräte für die Papier herstellende Industrie kommen hinzu. |
| 1949 - 1989 | Anders als andere Handwerksbetriebe behält OHST in der DDR seine Eigenständigkeit und wird nicht verstaatlicht. Grund: immer wieder neue Produkte lassen sich auch im nicht-sozialistischen Ausland gewinnbringend vertreiben. |
| 1985 | Einstieg in die Produktion von Medizinprodukten. Erste Hüftpfannen werden in Kooperation mit der Charité in Berlin entwickelt. Das Unternehmen konzentriert sich mehr und mehr auf Fertigung von Gelenkimplantaten. |
| 1987 | Norbert Ohst steigt in die Firma ein. |
| 1990 | Mit dem Fall der Mauer brechen die optische und papierherstellende Industrie fast vollständig zusammen. Die Medizinprodukte werden zum Hauptumsatzträger. |
| 1991 | OHST beschäftigt sechs Mitarbeiter. Das Unternehmen bezieht ein neues Fertigungsgebäude im Falkenweg 12, Rathenow. |
| 1992 | Die Kunden verlangen mehr als reine Fertigungsleistungen. Die Entwicklungsabteilung wird aufgebaut, ebenso eine Verpackungs-Unit. |
| 1993 | Die Fertigung von Prüfgeräten wird endgültig ausgelagert. Die Entwicklung, Fertigung und Verpackung von Gelenkimplantaten und OP-Instrumenten wird zum einzigen Geschäftsfeld. |
| 1994 | Norbert Ohst übernimmt die Geschäftsführung von seinem Vater Wolfgang. |
| 1995 | Als eines der ersten Unternehmen der Branche lässt sich OHST nach ISO 9001/EN46001 zertifizieren. |
| 1999 | Das Unternehmen wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die Firmenanteile bleiben vollständig in Familienbesitz. OHST beschäftigt 49 Mitarbeiter. |
| 2000 | Das expandierende Unternehmen stößt an räumliche Grenzen. Im Oktober ist Baubeginn im Grünauer Fenn in Rathenow, dem heutigen Unternehmenssitz. |
| 2001 | Einweihung der neuen Geschäftsräume im April des Jahres. Ende 2001 beträgt die Mitarbeiterbeiterzahl 71. |
| 2003 | Der Vorstand wird erweitert: Vorstandsvorsitzender Dipl.-Ing. Norbert Ohst wird künftig unterstützt durch die langjährigen Mitarbeiter Dipl. BW Stephan Dunke (Vorstand Markt) sowie Dipl.-Ing. Gerd Hielscher (Vorstand Produktion). |
| 2004 | Die Oskar-Patzelt-Stiftung zeichnet OHST mit dem „Großen Preis des Mittelstands“ aus. Der sogenannte „Oskar des Mittelstand“ wird jedes Jahr an Unternehmen verliehen, die sich neben einer stetigen Unternehmensentwicklung unter anderem durch Innovation und Kundennähe hervortun. |
| 2005 | Eine neue Halle erweitert die Kapazitäten in Rathenow auf 4.100 m2 Fertigungsfläche. Kontinuierliche Investitionen wie bspw. in eine neue Ultraschallreinigungstechnologie. Umstellung des Qualitätsmanagementsystems auf die prozessorientierte Norm ISO 13485:2003. Die Mitarbeiterzahl beträgt 115. |
| 2005 - 2007 | Ein Investitionspaket von 6,2 Mio. Euro erweitert die Anlagen- und Maschinenkapazitäten. Neue Technologien bei der Bearbeitung von Gelenkimplantatsystemen und OP-Instrumenten werden eingesetzt. |
| 2008 | OHST erhält die Ehrenplakette „Premier Finalist“ der Oskar-Patzolt-Stiftung. Sie erkennt die positive Kontinuität des Unternehmens in seiner wirtschaftlichen Entwicklung an. |
| 2011 - | OHST bietet als einer der wenigen Anbieter das komplette Spektrum von Entwicklung über Fertigung bis Versand. 2010 fertigen 170 Fachkräfte rund 18.000 Hüftgelenke und 16.000 Kniegelenke. |
