Gründung 1937 von Willi Ohst
Ort Rathenow, Brandenburg
Vorstand Norbert Ohst (Vors.)
Stephan Dunke (Markt)
Gerd Hielscher (Produktion)
Produkte zementfreie und zementierte Implantatsysteme

Instrumente
Dienstleistungen Entwicklung, Zulassung, Prototyping, Fertigung, Sterilverpackung, Logistik
Kunden Distributoren und Hersteller von orthopädischen Gelenkimplantaten
Mitarbeiter 170
Geschäfts-
volumen (2008)
18.000 Hüftgelenke
16.000 Kniegelenke
Fakten

Fakten

Historie

1937 Willi Ohst, Großvater des heutigen Firmenchefs, gründet einen Handwerkerbetrieb und fertigt Werkzeugvorrichtungen für die optische Industrie in Rathenow.
1947 Durch den Tod des Vaters übernimmt Wolfgang Ohst im Alter von nur 19 Jahren den väterlichen Betrieb. Der Werkzeugmacher dehnt die Produktion rasch aus: Prüfgeräte für die Papier herstellende Industrie kommen hinzu.
1949 - 1989 Anders als andere Handwerksbetriebe behält OHST in der DDR seine Eigenständigkeit und wird nicht verstaatlicht. Grund: immer wieder neue Produkte lassen sich auch im nicht-sozialistischen Ausland gewinnbringend vertreiben.
1985 Einstieg in die Produktion von Medizinprodukten. Erste Hüftpfannen werden in Kooperation mit der Charité in Berlin entwickelt. Das Unternehmen konzentriert sich mehr und mehr auf Fertigung von Gelenkimplantaten.
1987 Norbert Ohst steigt in die Firma ein.
1990 Mit dem Fall der Mauer brechen die optische und papierherstellende Industrie fast vollständig zusammen. Die Medizinprodukte werden zum Hauptumsatzträger.
1991 OHST beschäftigt sechs Mitarbeiter. Das Unternehmen bezieht ein neues Fertigungsgebäude im Falkenweg 12, Rathenow.
1992 Die Kunden verlangen mehr als reine Fertigungsleistungen. Die Entwicklungsabteilung wird aufgebaut, ebenso eine Verpackungs-Unit.
1993 Die Fertigung von Prüfgeräten wird endgültig ausgelagert. Die Entwicklung, Fertigung und Verpackung von Gelenkimplantaten und OP-Instrumenten wird zum einzigen Geschäftsfeld.
1994 Norbert Ohst übernimmt die Geschäftsführung von seinem Vater Wolfgang.
1995 Als eines der ersten Unternehmen der Branche lässt sich OHST nach ISO 9001/EN46001 zertifizieren.
1999 Das Unternehmen wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die Firmenanteile bleiben vollständig in Familienbesitz. OHST beschäftigt 49 Mitarbeiter.
2000 Das expandierende Unternehmen stößt an räumliche Grenzen. Im Oktober ist Baubeginn im Grünauer Fenn in Rathenow, dem heutigen Unternehmenssitz.
2001 Einweihung der neuen Geschäftsräume im April des Jahres. Ende 2001 beträgt die Mitarbeiterbeiterzahl 71.
2003 Der Vorstand wird erweitert: Vorstandsvorsitzender Dipl.-Ing. Norbert Ohst wird künftig unterstützt durch die langjährigen Mitarbeiter Dipl. BW Stephan Dunke (Vorstand Markt) sowie Dipl.-Ing. Gerd Hielscher (Vorstand Produktion).
2004 Die Oskar-Patzelt-Stiftung zeichnet OHST mit dem „Großen Preis des Mittelstands“ aus. Der sogenannte „Oskar des Mittelstand“ wird jedes Jahr an Unternehmen verliehen, die sich neben einer stetigen Unternehmensentwicklung unter anderem durch Innovation und Kundennähe hervortun.
2005 Eine neue Halle erweitert die Kapazitäten in Rathenow auf 4.100 m2 Fertigungsfläche. Kontinuierliche Investitionen wie bspw. in eine neue Ultraschallreinigungstechnologie. Umstellung des Qualitätsmanagementsystems auf die prozessorientierte Norm ISO 13485:2003. Die Mitarbeiterzahl beträgt 115.
2005 - 2007 Ein Investitionspaket von 6,2 Mio. Euro erweitert die Anlagen- und Maschinenkapazitäten. Neue Technologien bei der Bearbeitung von Gelenkimplantatsystemen und OP-Instrumenten werden eingesetzt.
2008 OHST erhält die Ehrenplakette „Premier Finalist“ der Oskar-Patzolt-Stiftung. Sie erkennt die positive Kontinuität des Unternehmens in seiner wirtschaftlichen Entwicklung an.
2008 - OHST bietet als einer der wenigen Anbieter das komplette Spektrum von Entwicklung über Fertigung bis Versand. 2008 fertigen 170 Fachkräfte rund 18.000 Hüftgelenke und 16.000 Kniegelenke.